Ein paar Worte über mich
Mein Name ist Thomas Gamsjaeger-Allain. Geboren im Jahr 1968, durfte ich den Großteil meines Lebens im schönen Österreich verbringen. Doch das Leben führte mich – getragen durch meine Familie – immer wieder in die Ferne der südlichen Hemisphäre. Die gewonnenen Erfahrungen bleiben mir als ein Geschenk in Erinnerung; sie lehrten mich das Staunen über die Vielfalt menschlichen Seins und schenkten mir einen Blick für das Wesentliche jenseits vertrauter Grenzen.
Schon früh begleiteten mich Fragen nach dem Sinn und dem, was uns im Innersten zusammenhält. Dieser Ruf führte mich in die Tiefe der Psychologie und Philosophie. Was ich in Studien und Ausbildungen über die Entwicklung der Persönlichkeit und die psychosoziale Begleitung lernen durfte, verstehe ich heute vor allem als Werkzeug, um anderen Menschen achtsam zur Seite zu stehen.
Parallel zu diesem äußeren Lernweg suchte ich stets die Stille. Mein innerer Kompass ist dabei fest in der christlichen Spiritualität verwurzelt, wobei mir besonders die christliche Mystik zu einer Heimat wurde. Es ist mein Wunsch, das Erlernte und Erfahrene in Demut weiterzugeben und gemeinsam mit anderen nach den Spuren des Heilsamen zu suchen.
Wenn ich auf meinen Lebensweg zurückblicke, sehe ich, dass auf schwierige Zeiten immer wieder Phasen innerer Reifung folgten. Diese Erfahrungen haben mein Vertrauen gestärkt, dass gerade in krisenhaften Momenten des Lebens der Keim für Wachstum liegt.
Über viele Jahre hinweg habe ich mich mit Fragen persönlicher und gesellschaftlicher Entwicklung beschäftigt. Die Weisheit spiritueller Traditionen und der christliche Glaube sind mir dabei zu einer stillen Orientierung geworden, die mir Halt gibt. Ohne Dogmatik. Ohne Zwänge.
Heute begleite ich Menschen mit dem Wunsch, meine eigenen Erfahrungen aus Krisen, Umbrüchen und Zeiten der Neuorientierung achtsam weiterzugeben. Dabei verstehe ich mich nicht als jemand mit fertigen Antworten, sondern als Weggefährte, der Mut machen möchte, auch die schwierigeren Momente des Lebens als mögliche Wendepunkte zu betrachten.

Eigene WENDEPUNKTE
Franziskanischer Geist
Mit Wendepunkt orientiere ich mich an der franziskanischen Spiritualität und versuche sie in eine zeitgemäße, praxisnahe Form zu übersetzen. Spiritualität wird dabei nicht als Rückzug ins Innere, sondern als gelebte Haltung erfahrbar: kontemplativ verwurzelt und zugleich nach außen gerichtet. Mit Blick auf das Leben und Wirken des Hl. Franz von Assisi soll das Evangelium soll im Alltag sichtbar und erfahrbar werden – im Dienst am Menschen, im Engagement für die Schöpfung und für Frieden und Gerechtigkeit.

